Mein Blog voller Leidenschaft

Wollen wir auf morgen warten? Ist „Morgen“ dann „Heute“ und warten wir dann weiter auf das „Morgen“? Bis wir vergehen?
Nennen wir dies dann Stillstand!
Beginnen wir JETZT und HEUTE, mit alldem von dem wir gestern noch geträumt haben. Starten wir JETZT in ein neues Abenteuer.
Sei auch Du dabei. Ich werde hier Gedanken loswerden, die im Gesamten dann vielleicht mal mein Buch füllen werden.
Lass auch du deine Gedanken los. Schreib sie mir, schreib sie uns allen.
Teilen wir, was wir gestern noch geträumt haben und heute umsetzen möchten.
Am Anfang war….
die Wacholderbeere
Wirf die Wacholderbeere und lass dich überraschen!
Stellt euch einen kleinen jungen im Kindergartenalter vor, frech, am Küchenkastl seiner Großmutter sitzend. Wissbegierig, aber gleichzeitig glaubend die Welt schon zu beherrschen, will er sich ausprobieren, etwas Neues schaffen. Seine Omi motiviert ihn dazu und formt somit sein Leben.
Und so landete meine Wacholderbeere im Topf und es war wohl eine der besten Entscheidungen in meinem Leben.
–
Einzigartig zu sein, bedeutet nicht EINFACH zu sein.
Es bedeutet ganz DU SELBST zu sein.

Freiheit
Und so stelle ich mir immer wieder und wieder diese Frage:
Wie kann eine Gruppe unserer Gesellschaft,
jene Gruppe die sich offensichtlich als die einzigen wahren Menschen sehen,
jene, welche glauben die volle Berechtigung zu haben, alles auf dieser Welt machen und besitzen zu dürfen.
Jene, welche alles andere als „Freiheit für die Welt“ denken.
Jene, die schwache, andersdenkende, queere, ärmer Menschen und so viele mehr, ausgrenzen, weg sperren, missionieren und arisieren wollen.
Jener abscheuliche, aber wohl wachsende Teil dieser Spezies, die sich alle Menschen nennen.
Jener Teil will die „Freiheit“ für ihre ideale vergewaltigen, will die „Freiheit“ missionieren für ihre dreckigen Taten und Gedanken?
Die Freiheit, die ich meine, versteht ihr nicht, ihr die glaubt die „Freiheit“ zu besitzen, denn diese wahre echte Freiheit lässt sich weder missionieren noch ausgrenzen noch besitzen, schon gar nicht lässt sich DIE FREIHEIT weg sperren.
–
Du Frühling
Die Idee der nachfolgenden Zeilen stammen eigentlich aus dem Mund von Ernst Molden, der mich mit einer Geschichte motivierte, dies in meinen Worten und Gedanken niederzuschreiben.
Begeben wir uns in den frühen Frühling in Wien, Anfang März, eigentlich ist er noch gar nicht da, nicht zu sehen. Doch irgendwie liegt er in der Luft, der nahende neue Frühling.
Sind es die Tiere, die sich schon anders verhalten? Oder gar wir Menschen, die schon voll Sehnsucht auf das Sprießen der Knospen warten?
Doch da ist dieser Duft (—), den wir eigentlich von den frisch aufplatzenden Blüten kennen,
welche aber auf den kargen Zweigen nicht mal noch als Ansatz zu erkennen sind.
Aber ja, es dieser Duft (—), der schon in der wintermüden Stadt liegt. Der Duft vom Frühling, von den Knospen der Pfingstrosen, der Lindenblüten und Kastanien.
Nein, sie sind noch nicht hier, aber ihr Parfum liegt schon in der Luft, wenn wir durch die Alleen des Praters schreiten und das Grau und Braun in ein Grün und ein Meer voller bunter Blüten herbeisehnen.
Oder sind es nur unsere Wünsche? Haben wir tief in uns all diese Düfte im Speicher, und weil wir uns schon so sehnsüchtig auf sie freuen, überraschen sie uns schon zu früher Zeit, im jungen Frühling.
So wie der Duft von ihr oder ihm der in unseren Nasen hängt, auch wenn wir weit weg sind. So wie der Duft von dir nachdem ich mich Stunden, Wochen, Monate sehne.
Du Frühling, du Engel, du geliebtes junges Wesen.
–
Lange hält es der Mensch nicht aus, ohne dass das Herz schlägt.
Und wenn du abgewendet bist. Wie kann es dann schlagen?
Ich vermisse dich!
© Franz Kafka
–
Beim Wirtn
Sobald dein Fuß im Lokal steht bist du Teil davon. Du wirst in jenem Moment in diese undefinierbare, noch lang nicht vergangene aber nicht einordenbare Zeit gebeamt.
Du fühlst das knacken unter deinen Füßen, den abgenützten aber undurchbrechbaren Holzboden, als ob du auf einem Schiff aus längest vergangenen Zeiten stehen würdest. Doch zu schwanken beginnt es frühestens nach einiger Zeit deines Aufenthaltes.
Längst vergangene Seelen berühren dich, die Luft, wie du sie dir nur aus den Erzählungen alter Zeiten vorstellen konntest.
Doch als Teil des Ganzen fühlst du dich plötzlich zu Hause.
Freundliche Blicke fallen dir entgegen, oder sind es unheimliche Blicke? Blicke die dich durchbohren? Es sind Wiener Blicke, jedoch jene der einladenden Sorte. Du bist angekommen, nun bist du Teil von uns, sagen dir diese Blicke.
Man heißt dich Willkommen als wärst du immer schon hier gewesen, man bietet dir einen Platz an, nicht als Gast, als Teil dieser eigenen Welt.
Du hörst plötzlich Worte die du nur aus Filmen kennst, fühlst dich zurückversetzt, doch wohin? Du kannst es nicht einordnen, aber du bist plötzlich gelöst und zufrieden. Ja gar Glücklich.
Du saugst die Stimmung ein, siehst Freude in den Gesichtern. Egal ob junge oder alte, ob einfache oder gelehrte Gesichter. Alle sind hier Teil des Ganzen, keiner etwas Besseres. Draußen würde der Herr Karl den Professor, Doktor ehrfürchtig ausweichen. Hier sind sie Brüder „Servas Herr Dokta“ wird er begrüßt.
„Willkommen bei uns“ hörst du eine Stimme aus einem Gesicht, das dich zwar nicht anlächelt, ein Gesicht, das viel schon gesehen und erlebt hat. Du bist kurz unsicher, aber ja du fühlst dich zu Hause und du weißt jetzt warum es nicht in verständliche Worte zu fassen ist.
So ist halt Wien und so ist und isst man beim Wirtn.
–
Der Alleinesser
Mein Lieblingsgast ist der Alleinesser. Der Alleinesser geht aus einem bestimmten Grund in ein Restaurant oder Wirtshaus, er will sich verwöhnen lassen, Menschen beobachten und genießen. Am besten noch mit einer Flasche Wein.
© Sepp Schellhorn
Bist du auch ein „Genießer“? Kannst du das auch noch besser alleine?
–
ANDERS
Letztens sagte eine gute Freundin als Feedback zu einem Output, einem Produkt von mir (nennen wir es mal so), es sei „anders“. Mit dem Beisatz, dass dies nicht bedeuten würde es sei schlecht.
Dies macht einen kurz Nachdenklich, doch zerlegen wir dieses wundervolle Wort doch einmal.
Anders zu sein als die anderen, anders zu sein als die Mehrheit, es anders zu machen als alle anderen bisher.
Das könnte man jetzt in dieser Art und Weise auf x-Versionen weiterspielen.
Ist es somit nicht ein wundervolles Kompliment?
Wenn uns Freunde, Kollegen, Menschen oder ganz einfach die Gesellschaft bei speziellen Meinungen, Lebensweisen oder ganz einfach beim Ausführen von Ideen, ein Feedback geben, dass dies „anders“ sei, dann ist es im weiterten Sinne doch die Rückmeldung, dass sie dies so nicht kannten, dies so noch nicht gesehen haben, sie es eben „anders“ machen würden.
Doch hier beginnt doch nun das Einzigartige. Hier hebt man sich heraus aus dem einseitigen Lied des Mainstreams. Man hat etwas erschaffen das es so noch nicht gibt. Ob es für die Masse einmal brauchbar wird, ob es nur einen weiteren Menschen anspricht oder es ganz einfach seine eigene Persönlichkeit widerspiegelt ist Nebensächlich. In diesem „anders“ steckst du, wie nur du stecken kannst.
Es gibt soviel Begriffe in der Welt des Coaching bzw. der vielen Lebensberater welche immer auf den gleichen Punkt zielen. Mach dass, was du immer schon wolltest, wofür du dich von klein an „Berufen“ sahst. Erkennen wir unsere Berufung usw.
Der Output daraus könnte dann „anders“ sein, als es die anderen kennen oder erwartet haben.
Darum wäre es ein schönes Ziel für jeden von uns, sein persönliches „anders“ zu finden. Nicht nur zu finden, es auszuprobieren, es zu leben, stolz darauf zu sein.
Wenn z.b. Steve Jobs nicht anders gewesen wäre als der Rest, seinen Weg nicht anders gegangen wäre, wäre die Welt um einiges ärmer.
Leben wir unser persönliches anders, ob es nun ganz klein oder mächtig neu ist.
Finde dein ANDERS!
Teile es gerne mit uns!

„Ich liebe dich!“… „aber wie kannst du das sagen? Du bist doch verheiratet und ich dachte du bist Glücklich?“
„Ja!… aber ich liebe DICH!“
Dieser kurze Gesprächsauszug wäre in vielen Situation auch schon einer der letzten Absätze die diese beiden Menschen in dieser Innigkeit sprechen würden. Dann würde sich B von A abwenden, voll Unverständnis. Ob man nun nur einen „lieben“ darf oder wie ich diese sehe folgt an anderer Stelle. Oder schreibt mir doch eure Gedanken dazu.
Doch wäre es nun nicht wieder die Freiheit die einem Menschen zu geben ist, die Freiheit zu sagen „ich liebe meinen Partner, aber ich liebe auch dich mein guter/bester Freund, von tiefsten Herzen“.
Was ob ich auch Sex mit diesem engen Menschen, den ich nun auch liebe haben würde? Gute Frage, warum würde diese schnell gestellt werden? Nun es liegt auch dies in der Freiheit von demjenigen der diese stellt.
„Ja!“… – „Ach Nein, diese Liebe ist auf einer anderen Ebene“, wären möglich Antworten die aus meinem Mund kommen würde.
Meinem Gegenüber die Freiheit zu geben seine Gedanken frei zu stellen, frei auszusprechen. Mir die Freiheit zu geben meine Gefühle auszusprechen, auch wenn diese nicht in die große Mehrheit der Gesellschaft passen. Ohne die Sorge haben zu müssen als „Anders“ „Auswüchsig“ dargestellt zu werden.
Die Freiheit die ich meine.

Das Vertrauen darauf, dass sich die einzelnen Schritte in der Zukunft verbinden, wird dir das Vertrauen geben, deinem Herzen zu folgen.
© Steve Jobs

… und JETZT du!
Deine Nachricht wurde gesendet
JETZT
Du
JETZT
Du
JETZT
Du

Nicht morgen…
…